Screenshot von der Seite der IV-Stelle Thurgau. Man beachte: Einziges Pflichtfeld (mit Sternchen versehen) ist das Mitteilungsfeld.
Nachtrag 8. August 2011: Die IV-Stelle Thurgau ist kein Einzelfall. Auch auf den Seiten der IV-Stellen Graubünden, Luzern, und Solothurn finden sich solche Melde Denunziationsformulare. Vielen Dank an Walter und Veritas für die Recherche!

Ein starkes (Fund-)Stück! Interessant wäre zu erfahren, wie mit Denunziationen umgegangen wird. Gibt es niemand im Thurgau, der IV-Leistungen bezieht und sich für einen (Selbst-)Versuch zur Verfügung stellt?
Oder alternativ dazu: Sollte man nicht die IV-Stelle Thurgau mit Meldungen überfluten?
Und: Gibt es ähnliche online-Formulare bei anderen IV-Stellen?
@Walter B: Das hab ich Mia auch schon vorgeschlagen. Es müsste natürlich jemand sein, der so gut sichtbar und so stark behindert ist, dass ihm dann auch sicher nichts gestrichen wird.
“dass ihm dann auch sicher nichts gestrichen wird”
Glauben Sie wirklich an das sicher?
Die IV überprüft die Renten systematisch, eine anonyme Anzeige hätte zur Folge dass der Behinderte ein paar Papierstapel höher einsortiert würde. bei Hinweisen gibt es keine Toleranz -Bewertung mehr, denn der Versicherte hat nun ein ernsthaftes Glaubwürdigkeitsproblem. Selbst wenn die Rente nicht gestrichen würde und der Denunziant als solcher erkannt, so könnte es trotzdem zum Abzug einiger Prozente kommen, die u.U. einen massiven finanziellen Ausfall bewirken könnte.
Tatsächlich: auch die IV-Stelle Graubünden hat – als einzige der Deutschweizer IV-Stellen neben Thurgau – ein solches Formular aufgeschaltet, allerdings mit deutlich mehr Pflichtfeldern, nämlich hier.
Womit ich mich selber einer Art Denunziation schuldig gemacht habe. ;-)
Danke für die Recherche, Walter! Den einführenden Text hat offenbar die eine bei der andern IV-Stelle abgeguckt, aber das Supplement bei Graubünden ist ja, das beim Mitteilungsfeld zur «Beschreibung der Beobachtungen» aufgefordert wird.
Wenn ich jetzt schreibe, dass nur noch der Hochladebutton für «Handybeweisvideos» fehlt, kommen die womöglich auf noch dümmere Gedanken…
Da sträuben sich mir die Nackenhaare und es läuft mir gleichzeitig eiskalt den Rücken runter! Wurde nicht bereits vor 80 Jahren durch Diskriminierung und Denunziation so viel Hass geschürt, dass es schlussendlich zum 2. Weltkrieg kam, der zwischen 55 und 60 Millionen Menschenleben forderte?
Interessant wäre zu wissen, ob Yves Rossier (Direktor des BSV) solches Gebaren tatsächlich toleriert? Wenn ja, müsste eigentlich zwingend der Vorsteher des EDI, also Bundesrat Didier Burkhalter intervenieren und umgehend allen IV-Stellen entsprechende Weisungen erteilen.
@Veritas,
Nachdem was wir da in den letzten Jahren von den Herren aus dem BSV gesehen und gehört haben, würden die wahrscheinlich eher allen IV-Stellen Anweisungen erteilen, ebenfalls solche Formulare aufzuschalten… ich kann ich mich nicht erinnern, dass da sich aus diesen Kreisen mal jemand FÜR IV-Bezüger eingesetzt hätte. Oder habe ich da schwere Erinnerungslücken?
Traurig ist das. Nicht mal “nur” wegen den IV-Bezügern – überhaupt was eine solche Aufforderung zum Denunziantentum über eine Gesellschaft als Ganzes aussagt.
Ist Ritler über diese Formulare überhaupt informiert? Er (und Burkhalter) wiesen ja mehrfach Denunziantentum weit von sich. Zudem werden so die Rechte des Denunzierten auf Strafanzeige (falsche Anschuldigung, Irreführung der Rechtspflege) und evtl. Schadenersatz in unzulässiger Weise beschnitten. Gerade letzteres ist massgebend, da i.R. eine Rentenrevision den gewöhnlichen Umfang (z.B. ist mit der 6. Rev. die Einstellung der Zahlungen während des Verfahrens beabsichtigt) eines Strafverfahrens bei weitem überschreitet.
http://www.beobachter.ch/justiz-behoerde/buerger-verwaltung/artikel/detektive_schlampige-schnueffler/
Das Problem der Schnüffelei ist bekannt. Die Fichen waren nach dem gleichen Strickmuster gestrickt, jetzt fordert sogar die Linke Überwachung…. Immer werden Minderheiten an der Rand gedrückt und meistens zu Unrecht verdächtigt.
Es gibt in meinem Umfeld fast nur Personen, die jemanden kennen, der zu Unrecht Leistungen der IV beziehen soll. Es ist klar, dass dies nicht den effektiven Missbrauchszahlen entsprechen kann, weil sonst jeder Erwachsene um die 1000 IV-BezügerInnen “kennen” müsste!
Es graust mir, darüber nachzudenken, wie solche Einstellungen von Hobbydetektiven, -medizinern u.ä. zustande kommen. Es sind gestandene Erwachsene, die mir solches mitteilen und nicht nur Menschen, die sowieso ihre Nase in die Angelegenheiten von allen andern stecken. Natürlich wird mir immer versichert, dass ich zu Recht meine Leistungen bekäme…
Ich kann nicht immer darüber nachdenken, ob jetzt alle meine Nachbarn finden, ich verhalte mich, wie sich ein IV-Rentner zu verhalten habe. – Allen Besserwissern und HobbyschnüfflerInnen wünsche ich mein Leben und dann möchte ich mal sehen, wer es “besser” macht.
Im übrigen ist es die einfachste Strategie für das Umfeld, keine Behinderung wahrzunehmen. Das gilt für sichtbare (Ich habe eine Frau gekannt, deren Mann von ihr verlangte, dass sie Treppen stieg im gemeinsamen Haus, obwohl sie sich kaum hochziehen konnte. Ihre Gehbehinderung war offensichtlich.) und unsichtbare Behinderungen. So kann man von behinderten Menschen Leistungen fordern, die sie gar nicht bringen können und wenn man dann helfen muss, lässt man sich gnädigst herab, was den behinderten Menschen still und bescheiden werden lässt. Er hat dann das Gefühl, dass er sich zu wenig zusammenreisst…. bis er eines Tages dorthin geht, wo er um seiner selbst willen angenommen wird.
Apropos Beobachter: Hat den schon jemand informiert? Die würden vielleicht ne Story draus machen. Was meint ihr?
Und, wer fragt das BSV/Herr Ritler? ;-) Oder soll der Beobachter fragen? Und wer fragt den Beobachter? David? :-)
@Cristiano Safado
Soweit habe ich gar nicht gedacht, Danke für den Hinweis!
Art. 303 ist tatsächlich interessant:
Falsche Anschuldigung
1. Wer einen Nichtschuldigen wider besseres Wissen bei der Behörde eines Verbrechens oder eines Vergehens beschuldigt, in der Absicht, eine Strafverfolgung gegen ihn herbeizuführen,
wer in anderer Weise arglistige Veranstaltungen trifft, in der Absicht, eine Strafverfolgung gegen einen Nichtschuldigen herbeizuführen,
wird mit Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bestraft.
2. Betrifft die falsche Anschuldigung eine Übertretung, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.
……………………………………………………..
Wahrscheinlich würde man da aber behaupten, der Denunziant hätte NICHT wider besseres Wissens gehandelt. Denn er sei ja schliesslich kein Mediziner und könne sowas nur aus Laiensicht beurteilen (dann sollen sie gefälligst keine Laien zum Denunzieren aufrufen…).
Hellö
„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“.
Merklich erstaunlich wie so manche Politiker, das BSV und die angestellten Leute der IV unsere Grundwerte durch den Dreck ziehen. [Teil des Kommentars gelöscht. Auch wenn's manchmal schwerfällt - bitte keine Beleidigungen in den Kommentaren, Danke!]
Freundliche Grüsse allerseits
:) Etwas durch den Dreck ziehen ist die heftigste Anklage. Ethische Inkompetenz ist eine glasklar eruiebare Sache, dessen machen sich Burkhalter, Ritler und die leitenden Angestellten die IV-Stellen schuldig.
Und praktische Umsetzungen ethisch verwerflicher Ideen (wie die oben genannte, als verhältnismässig harmloses Beispiel) ist gleichbedeutend wie der Verlust von Menschlichkeit. Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen, und was ich sagen wollte, die Geisteshaltung eines Burhalters ist, nun kleinlich, das ist keine Beleidigung, es sagt nur etwas darüber aus für wie autoritativ ich ihn halte.
Und Sorry für meine gelegentliches Schwertfuchteln, ich bewundere deine Ausdauer, Mia. Ich versuch mich zu bessern! :)
Nun: ich würde jetzt mal behaupten, man würde «im Volk» erschreckend viele Leute finden, die es völlig ok. finden, dass in diesem spezifischen Fall «die Grundwerte unserer Gesellschaft durch den Dreck gezogen werden». Die Hetze auf Minderheiten kommt nicht «von oben» – die kommt «von unten». Bzw. die «unten» erweisen sich willfährige Helfer derjenigen, die ein grosses Interesse daran haben, die Gesellschaft zu spalten.
Da kann man Herrn Burkhalter als FDP-ler vielleicht höchstens noch den Vorwurf machen, dass seine Partei diesbezüglich auch nicht eine ganz unschuldige Rolle spielt. Herr Ritler aber ist halt einfach «Ausführender» der von der Politik (also auch des Volkes) vorgegebenen Willens.
Ich erlebe das eben nicht so in meiner mittelurbanen Zone. Das Volk ist gut vernetzt miteinander, arm bis ziemlich reich und die Hetzer gegen uns sind eher die Outsider, politisch sowieso. So ist das hier.
Und Burkhalter ist aus der Romandie, das muss man mal bedenken. Die Welschen halten zusammen, mehr wie in der Deutschschweiz.
Herr Ritler ist mehr wie das “Ausführender”, den er geniesst die “Order”, ich sag das mal so ganz direkt. An seiner Stelle will ich ein Bollwerk von einem Mensch. Die tun “Arbeit” welche wir tun müssten.
Und um den Versuch einer Gewichtsverstärkung meiner Zeilen: Es werden mit der aktuellen Gutachterpraxis Menschen abgesägt, Messieurs Ritler et Burkhalter, beschissen werden sie heisst die umgangssprachliche Wendung. Diese Schicksale sind aus dem Geiste Burkhalters, Couchepins und viele mehr.
Kriegst du eine klitzekleine Ahnung wie Sauer auch ich bin..
Wenn wir die heutige IV-Gesetzgebung anschauen, sehen wir ein erschreckend genaues Ebenbild dessen, was die SVP schon vor JAHREN in ihren Positionspapieren gefordert hat. Da läuft es einem kalt den Rücken runter. Und zwar bis ins letzte Detail (zb deren Forderung, dass IV-Bezüger nicht autofahren sollen dürfen).
Die IV war für die anderen Parteien schlicht kein Thema. Und die SVP hat sich diesem Theam angenommen und sich darin mit der ihr eigenen Hartnäckigkeit verbissen.
Deswegen halte ich die FDP auch für korrumpiert und abserviert. Teile der Konservativen auch.
Wir sehen deren System vor Augen. Wir müssen raus aufs Land und vorallem Bauern etwas anzünden. Wenn die Beuern sich von der urbanen Freizeit etwas wünschen sollten sie bedenken woher das Geld eigentlich kommt. Von den Städten nämlich und nicht von der Feneco.
Bauern machen das anders. Bauern sind für rigorose Sparmassnahmen bei der IV und wenn es sie selbst trifft, versuchen sie Sonderregelungen für sich (und NUR für sich) rauszuhauen. So geht das:
http://ivinfo.wordpress.com/2011/06/08/das-volk-hat-eine-verscharfte-iv-gesetzgebung-gewollt-das-volk-hat-sie-bekommen/
Und sie bleiben dann auch hartnäckig, Burkhalters «Nein» ist irrelevant, jetzt wird gequängelt und alle Parteien eingebunden, bis man hat, was man will: http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_25531.html
Zitat: «Büchler (NR, CVP, SG) will eine schnelle Lösung. Es wäre ihm deshalb recht, wenn dies über eine geänderte Rechtspraxis statt über eine Gesetzesänderung erreicht werden könnte.»
Ich werde dafür besorgt sein, dass die Aufforderung zum Denunziantentum durch die IV-Stellen Thurgau und Graubünden zuerst einmal an die Oeffentlichkeit kommt (dann erfahren es auch Ritler und Burkhalter). Allerdings kann ich nicht versprechen, dass es dann auch wirklich in den Medien erscheint (hoffe ein wenig auf das Sommerloch).
@Mia
“Wahrscheinlich würde man da aber behaupten, der Denunziant hätte NICHT wider besseres Wissens gehandelt.”
Richtig, die Voraussetzungen von 303 StGB (Arglistigkeit, wider besseren Wissens) müssen natürlich vom Kläger (vom Behinderten) glaubhaft gemacht werden. Keine solchen Voraussetzung hingegen stellen Schadenersatzansprüche gegen den Anzeigeerstatter voraus. Hier genügt, dass man den Schaden beweist. Ohne Anwalt sollte man sich als Nichtjurist allerdings nicht in einen solchen Prozess stürzen. (Es gibt natürlich noch andere Möglichkeiten der Retorsionsmassnahmen. In meinem Fall musste die Falschanzeigerin ihre Wohnung verlassen; ihr wurde gekündigt. Als “Lämpekatz” ist sie heute noch auf Suche nach einer festen Unterkunft).
Das anonyme Formular wird vermutlich den einen oder anderen Selbstmord einer Unschuldigen auslösen. Eine feige Gesellschaft die sowas hinterhältiges gegen Behinderte produziert. Wenn ich dieses Formular nur schon sehe wird mir übel. Das Form könnte auch von jugendlichen missbraucht werden und von solchen die der “modernen” Rassenhygiene huldigen.
Es ist frostig geworden, im Racletteland.
Einfach mal aus „Gwunder“ habe ich sämtliche IV-Stellen in der Deutschschweiz abgegrast und bin tatsächlich noch auf zwei weitere zwielichtige Angebote gestossen. Selbstverständlich wird auch dort die Anonymität des Denunzianten gewahrt.
IV-Stelle Luzern: http://www.ivstlu.ch/dynamic/page.asp?seiid=98
IV-Stelle Solothurn: http://www.ivso.ch/dynamic/page.asp?seiid=97
Meiner Ansicht nach müssten IV-StellenleiterInnen, die ein solches Vorgehen befürworten und als völlig legitim betrachten, umgehend ihres Amtes enthoben werden!
@Mia, den Bauern wird einfach Mist erzählt, zudem werden sie von der SVP ausgenommen. Über diese Machenschaften aufzuklären wäre Sache eines mutigen Journalismus. Der Bauernaufstand gegen gegen die Rechtsbürgerlichen liegt förmlich auf der Hand. Die Gängeleien der fenaco, Bauernzulieferer und fest in SVP-Hand, sind nichts für ewigs angelegt, so wie sämliche Widerwärtigkeiten rechtspseudobürgerlicher Politik. Sprich aus das Wort “fenaco” in einer geselligen Runde von Bauern. Du wirst spüren dass da unaussprechliches vorhanden ist, die fenaco ist eine Plage für die Bauern, dessen sind sie sich bewusst, nur den Ausweg kennt man noch nicht.
@ ugugu, das frostige Klima begann mit dem abartigen Vorstellungen unserer Rechtsbürgerlichen das Volk auszunehmen in den 90er Jahren. Es ist an der Zeit diesen Typen die Luft rauszulassen. Ich seh das sofort diese Aura der Aufgeblasenheit wie man sie bei Unterdrückern findet.
Die Zange aufzulösen, in welcher sich der Bauer gefangen sieht, ist der Schlüssel zur Marginalisierung der SVP. Dieses Spiel (die Zange) mit den Bauern: fenaco, Produkteabnehmer, Versicherungsgesellschaften, Kreditgeber und gemeindliche Bodenpolitik muss Aufgeklärt werden um dem Bauern ein besseres Leben zu ermöglichen. Hat nichts direkt mit der IV zu tun, aber es ist Wahlkampf, und das Ziel die neuen Konservativen Kräfte (bdp, glp) auf Kosten der irrlichternden CVP/FDP/SVP-Bande zu stärken wird uns IV-lern die verdiente Entspannung bringen.
Das System der Geldverschleckten *wird* stürzen, seht euch vor, kennt einen Bauern z.B.
Übrigens, auch z.H.d. der grossen verknüpften Hirnknollen (wir haben’s hier auch psychisch drauf;), kann man davon ausgehen dass die SVP im Moment alles tut um ihre Schäfchen beieinander zu behalten (Bauern, Jungrechte und co.). Die indoktrinationsbestrebungen müssen neue Hochs erreichen, die Nerven doch bloss noch.
Nachtrag im Artikel oben: Die IV-Stelle Thurgau ist kein Einzelfall: Auch auf den Seiten der IV-Stellen Graubünden, Luzern, und Solothurn finden sich solche
MeldeDenunziationsformulare. Vielen Dank an Walter und Veritas für die Recherche!gibt einen interessanten Artikel über anonyme Denunziationsformulare aus Deutschland:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2006/0309/politik/0066/index.html
“Erheblich aber war die Delinquenz der Hinweisgeber.”
90% Falschmeldungen habe man festgestellt, für Behinderte wird dies katastrophale Folgen haben, denn wir haben es auch mit psychisch labilen Menschen zu tun, oft auch mit Tendenz zu Selbstverletzung. Das Formular ist eine Form der Behindertendiskriminierung die wohl nur noch durch ein “W” für “Wertlose bitte überwachen” als Armbinde getoppt werden könnte.
Ich habe dem Beobachter geschrieben. Es währe allerdings von Vorteil, wenn noch ein paar Leute mehr darauf hinweisen. Sonst denken die, ich sei der einzige Spinner, der sich daran stört.
Die Redaktion kann hier kontaktiert werden:
http://www.beobachter.ch/kontakt/
ICH BIN SCHLICHT SCHOCKIERT!
(musste das jetzt schreien!)
ich muss das mal mit unseren leuten vom vorstand besprechen. kann man das irgendwie an den pranger stellen?
@duweisstschonwer
Ich hatte den Tagesanzeiger und die NZZ auf die Aufforderungen der IV-Stellen zum Denunziantentum aufmerksam gemacht. Scheint diesen jedoch keine Zeile wert zu sein.
@cristiano safado
Früher mochte ich den Begriff “Mainstreampresse” nicht. “Systempresse” schon gar nicht. Denn nicht alle Journalisten sind gleich. Manche sind so, andere so. Wie überall Menschen so oder so sind.
Die Macht der Redaktionsleiter und Herausgeber, die Macht der Inserenten und Investoren ist nicht zu unterschätzen. Da spielt es keine Rolle, ob ein einzelner Journalist so oder so ist. Vielleicht wäre das IV-Denunziantentum dem Beobachter einige Zeilen wert?
Indem mit diesem Link https://feldstecher.wordpress.com/2011/11/28/einfach-devot/ nun noch auf den jüngsten Streich der Zürcher Mainstreampresse zu verweisen ist, empfiehlt sich Feldstechers Blog.