Archiv der Kategorie: Bildungsoffensive

Depressiv? Ich? Niemals!

Menschen die aufgrund einer psychischen Erkrankung ihr gewohntes Leben nicht mehr weiterführen können – das waren für den Bankkadermann Hans Jud «Diejenigen, die zu labil sind, um im Leben zu bestehen» als «Fall fürs Burghölzli» bezeichnete er sie salopp. Bis er eines Tages selbst mit einer schweren Depression dort landete.

Im Beobachter beschreibt Jud im Artikel «Depressiv? Ich? Niemals!» wie er seine Erkrankung erlebt hat. Ein Auszug:
Was mich fast in den Wahnsinn trieb, war, wenn ich mir etwas vornahm – es aber nicht schaffte. Wenn man etwas will, dann funktioniert es auch – das war bis anhin mein Lebensmotto. Jetzt konnte ich mir vornehmen: «Heute stehst du früh auf.» 
Es ging nicht. Manchmal lag ich den ganzen Tag im Bett. Oder brauchte Stunden, bis ich mich aufraffen konnte, um die paar Stufen zum Briefkasten hinunterzugehen. Das machte mir Angst, ich hatte Angst vor mir selber. Ich sagte mir: «Du warst immer ein pflichtbewusster Mensch. Heute bist du nicht mal mehr in der Lage, Briefumschläge zu öffnen und Rechnungen zu begleichen. Wie soll das weitergehen?»

Und ja; ich werde wie eine kaputte Platte mit Sprung so lange wiederholen, dass sich psychische Krankheiten nur sehr bedingt mit dem Willen beeinflussen lassen, bis das bei der hiesigen Bevölkerung endlich mal ankommt. Und für das Bundesgericht brauchts noch ein paar extra Wiederholungen, wenn die mal wieder den Katalog der (angeblich) nicht invalidisierenden psychischen Störungen ausweiten weil «die Vermutung bestehe, dass die vorliegende gesundheitliche Beeinträchtigung mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sei».

Es geht nicht darum, dass psychische Störungen generell nicht heilbar oder gar zwingendermassen invalidisierend wären. So ist es ja zum Glück nicht, aber der weit verbreitete Volksglaube, dass eine psychische Erkrankung mit «mangelnden Willen» oder «fehlendem Pflichtbewusstsein» zu tun habe, verursacht für die Betroffenen zusätzlich zu ihrer Erkrankung unfassbar viel Leid. Sie benötigen Unterstützung, Verständnis und eine adäquate Behandlung, aber sicher keine Willensappelle und Schuldzuweisungen.

Gedanken für Traditionalisten

.
«Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die alten Eidgenossen idealere Gestalten waren als mein Nachbar und ich»
Peter Bichsel in «Des Schweizers Schweiz» 1967

tradition
was unsere väter
schufen
war
da sie es schufen
neu

bleiben wir später
den vätern
treu
schaffen wir neu
Mani Matter, Rumpelbuch, hg. v. Joy Matter et al., 1976

Dick & ungepflegt = Kinderschänder

Peter Rothenbühler, der Redaktionsdirektor von Le Matin (der «Blick» der Romandie) war am 6.2.2011 Gast im Sonntalk von Tele Züri. Dort äusserte er sich auf die in letzter Zeit hundertfach gestellte Frage «Wie ist das möglich, dass die Missbräuche in den Behindertenheimen so lange nicht entdeckt wurden?» folgendermassen: «Ich werde jetzt etwas sagen, was mich sehr unbeliebt macht; wenn einer so stinkt wie der, einen so ungepflegten Bart trägt, so dick ist und so seltsame Ausweise hat, also in der ganzen Schweiz herumgezogen ist, dann muss ein Arbeitgeber kritischer sein (…).

In dem Sozialarbeitermillieu ist das offenbar normal, dass einer so daherkommt. (…) Und in diesen Institutionen hat das offenbar nicht gestört, weil das so dazugehört.» (Übersetzt aus dem Schweizerdeutschen, im Video ab 6.40).

Ähem. Warum es Rothenbühler für notwendig hält, gegen die weder mit besonders hohem sozialen Prestige ausgestatteten noch besonders fürstlich entlohnten BehindertenbetreuerInnen diese Breitseite zu landen ist schon etwas fragwürdig. Es wirkt ein bischen so, wie wenn er sagen wollte; «ich und alle anderen «Gepflegten und Erfolgreichen» – wir hätten das gemerkt, bei uns wäre er sofort aufgefallen – und: es könnte auf keinen Fall «einer von uns sein» – die Kinderschänder, die Vergewaltiger – das sind die anderen. Und dass Rothen-berger selbst seinen Arbeitsplatz in den letzten 30 Jahren mindestens ebensohäufig gewechselt hat wie der beschuldigte Betreuer ist für einen Menschen Mann aus seinem Millieu eben ein Zeichen seines Erfolges.

Wir lernen:
Anzugträger wechselt häufig den Job = Hinweis auf Erfolg
Sozialarbeiter wechselt häufig den Job = Hinweis auf Kindsmissbrauch

Aha.

Ein bisschen Nachhilfe also hier für Herrn Rothenbühler: Die Täter sind nicht am ungepflegten Bart oder häufigem Stellenwechsel zu erkennen, sondern bedienen sich sehr subtiler Methoden und sind in jedem sozialen Millieu* zu finden. Täter (und weit seltener Täterinnen) planen in der Regel ihre Tat und haben ein ganzes Arsenal an Strategien, wie sie ein Kind aussuchen, sich ihm nähern, eine emotionale Bindung aufbauen und es sich gefügig machen können – in der Fachwelt wird das Ganze als Groomingprozess bezeichnet.

Wörtlich übersetzt bedeutet «grooming» vorbereiten. In der Fachliteratur bezieht er sich auf die Planungsphase des sexuellen Missbrauchs und umfasst folgende Bestandteile:

  • Vertrauen gewinnen
  • Bevorzugung des Kindes
  • Isolierung des Kindes
  • Bewirken von Geheimhaltung
  • schrittweise Grenzüberschreitung

Ein Auszug aus dem Beschrieb der sogannten Groomingstrategien durch die Fachstelle Limita (Prävention von sexueller Ausbeutung von Mädchen und Jungen) – Ausführlicher Beschrieb der Täterstategien ebenda.

Die Täter bauen also Beziehungen zu ihren Opfern auf, unternehmen mit ihnen Dinge, die ihnen Spass machen, schenken ihnen Aufmerksamkeit u.s.w. Frage: Wollen wir in Behinderteninstitutionen denn Betreuer, die keine Beziehungen zu den Betreuten aufbauen?

* Empfehlenswerte Lektüre: «Wer sind die Täter?» – Ein Auszug: «Täter im sexuellen Missbrauch sind Menschen wie du und ich», bringt es die Autorin Karin Jäckel auf den Punkt. Sie entstammen allen sozialen und gesell-schaftlichen Schichten; es gibt sie in allen Berufsgruppen und Einkommens-stufen. Sie sind nicht häufiger im psychiatrischen Sinne krank als der Bevölkerungsdurchschnitt und wirken auch nicht bereits auf den ersten Blick zwingend als Täter. Jäckel schreibt, sie habe es immer wieder erlebt, dass «gerade gutaussehende, gebildete, körperlich gepflegte und in ihrem Benehmen tadellose Männer Täter waren.»

Und weiter: «Der weitaus überwiegende Teil (80 – 98 Prozent) derer, die Mädchen und Jungen sexualisierte Gewalt antun, sind jedoch nicht „pädophil“. Sie sind nicht primär auf Kinder als Sexualpartner fixiert und ihre Motivation ist auch nicht in erster Linie eine sexuelle. Die Motivation dieses Großteils der Täter ist das Bedürfnis nach Macht, bzw. Kompensation.»

Anderer Blogartikel zum Thema: «Was wir nicht sehen wollen»

Die Tyrannei der Werte

Das Wörtchen »Wert« hat Konjunktur. Doch von Werten wird erst im vollendeten Kapitalismus geredet, also seit dem späten 18. Jahrhundert.

Auf dem Markt, auf dem alles zur Ware und jede menschliche Beziehung zu einer Geldbeziehung wird, hat diese Rede tatsächlich ihren Sinn. Aber ausserhalb des Marktes leistet sie gerade nicht, was sie verspricht. Denn Beständigkeit haben Werte nicht zu bieten. Sie sind schwankend wie die Börsenkurse, und in ihrem Drang, sich gegen andere Werte durchzusetzen, können sie zum Feind der Freiheitsrechte werden. [Klappentext vom Buch Tyrannei der Werte]

Doch Freiheit – so der Historiker Eberhard Straub – muss mehr sein als Konsum oder Produktion.

Eberhard Straub spricht in der Sendung Kontext von DRS 2 über «die Tyrannei der Werte».

Ein bunter Strauss an anregenden Gedanken.

Folter & Trauma

Im Sommer 2010 publizierte das BSV eine Studie darüber, weshalb die Neube-rentungsquote bei Migranten aus der Türkei und Ex-Jugoslawien deutlich höher liegt als bei Schweizern.

Neben vielen anderen Gründen (wie geringere berufliche Qualifikationen, Tätigkeit in körperlich anstrengenden Bereichen, ect.) wurden im Fazit der Studie auch «häufigere belastende biografische Faktoren» genannt. Was da so nüchtern formuliert daherkommt, heisst gerade bei Migranten aus der Türkei und Ex-Jugoslawien oft: Folter – 70 Prozent der emigrierten, verfolgten Kurden wurden in der Türkei misshandelt.

Der Arzt Heinrich Kläui vom Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer des Schweizerischen Roten Kreuzes in Wabern erklärt im Gespräch mit der Berner Zeitung, dass bei Folter heute bewusst immer öfter die sogenannte «weisse Folter» angewandt wird, das heisst Foltermethoden, die wenig bis keine sichtbaren Spuren hinterlassen und darauf abzielen die Psyche eines Menschen nachhaltig zu schädigen, beispielsweise durch elektrische Schläge, Nahrungs-entzug, Isolationshaft, simuliertes Ertrinken, bekannt als «Waterboarding», erzwungene Positionen in engen Behältern, Vergewaltigungen.

Das schweizerische Rote Kreuz hat eine ausführliche Informationsschrift für Hausärztinnen und Hausärzte und Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen zur Thematik «Folter und Trauma: Folgen und therapeutische
Möglichkeiten» herausgegeben. (43 Seiten, als PDF downloadbar)

Anlehnend an diese Publikation haben Heinrich Kläui und Conrad Frey im schweizerischen Medizin-Forum einem Fachartikel zum Thema «Folter- und Kriegsopfer in der hausärztlichen Praxis» veröffentlicht, indem sie die wesentlichen Punkte kompakt auf 4 Seiten zusammenfassen (Artikel als PDF).

Heinrich Kläuis Vortrag über die Betreuung von Folteropfern im Kirchlindacher Pfrundhaus fand zwar schon gestern statt, es folgen in der Reihe aber noch drei weitere Vorträge zum Thema Folter:

Andreas Wigger vom IKRK berichtet am 27. Januar, was seine Organisation für Inhaftierte leisten kann.

Jörg Künzli, Staats- und Völkerrechtler an der Uni Bern, erklärt am 3. Februar, weshalb das Folterverbot zusehends umgangen wird.

Hans-Rudolf Wicker, Ethnologe an der Berner Uni, legt am 10. Februar dar, wie Menschen zu Folterern werden.

Die Vorträge im Kirchlindacher Pfrundhaus beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt zu diesen Anlässen der reformierten Kirchgemeinde ist frei. Wer sich jetzt fragt «Kirchlin…was?»Kirchlindach liegt (mehr oder minder) in der Nähe von Bern.

Herr Ugugu bereitet mir schlaflose Nächte

Für diejenigen, die Herrn Ugugu nicht kennen, Herr Ugugu vom Journalistenschredder hat mir das Versprechen abgenommen, mir im Rahmen der Blogaktion «Es hat sich Ausgeschaft!» (sic!) etwas gescheites einfallen zu lassen. Das war vor 2 Wochen. Seither schlafe ich unruhig und träume von Herrn Ugugu, der all die Schafe, die im Auftrag der SVP in einer Behindertenwerkstätte schwarz angemalt wurden, in aufwändiger Handwäsche wieder weiss wäscht. Ab und zu ist eins drunter, dass trotz intensivem shamponieren schwarz bleibt.

Und Herr Ugugu erwartet nun, dass unsereiner Ideen präsentiert, wie man Herr und Frau Schweizer davon überzeugen kann, die ausländischen schwarzen Schafe im eigenen Land zu behalten.

Haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, schon mal versucht, mit politisch eher uninteressierten, aber tendenziell eher SVP-wählenden Menschen über die Ausschaffungsinitiative zu reden? Haben Sie versucht, Ihr Gegenüber von Ihrer Sichtweise zu überzeugen, oder haben Sie zugehört, was er oder sie zu sagen hat? Haben Sie genau zugehört?
Sie werden viele Dinge hören, die mit der Ausschaffungsinitiative nicht unbedingt etwas tun haben: von den «lauten spanischen Nachbarn» über die «Türken, die den Spielplatz besetzen und die Schweizer Kinder verdrängen» bis hin zu «die Jugos, die sind einfach generell krimineller als wir Schweizer».

Nun können Sie das alles als irrelevant abtun und damit Ihr Gegenüber darin bestärken, dass es nur eine einzige Partei in der Schweiz gibt, die die «Ängste und Sorgen des Volkes ernst nimmt».
Das wird sich nicht nur in der kommenden Abstimmung, sondern auch in einem Jahr bei den Wahlen in einem höchst unerfreulichen Resultat niederschlagen.

Oder…..

Wir lassen uns was einfallen.

Ich gebe zu, für die kommende Abstimmung muss ich kapitulieren. Ich halte es für nicht sehr wahrscheinlich, dass sich noch grosse Änderungen herbeiführen lassen (Lasse mich aber selbstverständlich gerne vom Gegenteil überzeugen). Ich schätze all die klugen Blog-Artikel und engagierten Youtube-Auftritte gegen die Ausschaffungsinitiative – aber die Meinungen werden nicht kurz vor der Abstimmung gemacht, sondern wurden seit der Lancierung der Unterschriften-sammlung kontinuierlich gehegt und gepflegt angestachelt.

Das Abstimmungsresultat wird – egal wie es ausfällt – vor allem eins sein: ein Meilenstein im perfekt durchorchestrierten SVP-Wahlkampf. Auch bei einer Ablehnung der Initiative wird die SVP garantiert irgend eine Strategie fix und fertig in der Schublade liegen haben. In der Basler Blocher Zeitung wird bestimmt eine neue Rubrik eingeführt, in der jeder einzelne Fall von Ausländerkriminalität in epischer Breite dokumentiert wird (nach dem altbekannten Motto: «Das haben wir den Linken zu verdanken»). Oder sowas in der Art. Denen fällt schon was ein.

Das Thema «Ausländer» wird bis zu den Wahlen im Herbst 2011 ausgeschlachtet, egal wie diese Abstimmung ausgehen wird.

Und es wäre gut, darauf nicht erst knapp vor den Wahlen zu reagieren. Sondern jetzt damit zu beginnen. Und was hilft gegen eine Partei, deren «Basis» über ein eher tiefes Bildunsgniveau verfügt (das sage nicht ich, das sagt der Tages-anzeiger)? Ich würde mal sagen: Bildung und Aufklärung: Nur wer über wenig Bildung verfügt, kann leicht belogen und manipuliert werden. Immer wieder Antworten auf die Fragen: Warum ist das so? Wie kamen die Ausländer in die Schweiz? Wer hat sie geholt? Warum? Wie hat die Schweiz von den Ausländern profitiert (und tut es immer noch)? Welchen Umgang pflegte die Schweiz in den letzten Jahrzehnten mit den ausländischen Arbeitskräften? Warum gibt es Integrationsprobleme?

Als Anfang empfehle ich den NZZ-Artikel «Vom Weg der Kosovo-Albaner in die Schweiz».

Es war einmal… die Konkordanz

Konkordanz heisst (im übertragenen Sinn): man setzt sich an einen Tisch in der Dorfbeiz und sucht gemeinsam eine Lösung (= Konsens), mit der alle Beteiligten mehr oder minder leben können:

Die SVP sitzt aber mittlerweile nicht nur nicht mehr am selben Tisch, die sitzt nicht mal mehr in der selben Beiz, manchmal ist auch fraglich, ob überhaupt noch auf dem selben Planeten.

«Wir sind eigenartig, ohne Zweifel»

«Eigenartig sind sie, die Schweizer, und wollen es nach einem Diktum von Max Frisch gerne bleiben. Zu dieser Eigenart gehört, als Teil der demokratischen Kultur, immer auch das Eingreifen der Schriftsteller in die politische Debatte ihres Landes. Klara Obermüller versammelt die vielfältigen Stimmen wichtiger Schweizer Autoren, die eine Kritik am System, an der Regierung, an der Mentalität oder an der Gesinnung geharnischt bis liebevoll formulieren. Entstanden ist eine Sammlung von Klassikern und Fundstücken, deren Klugheit verblüfft und deren Aktualität fast immer überrascht.»

Soweit der offizielle Klappentext, und insbesondere die angesprochene Aktualität überrascht wirklich. Da liest man beispielsweise in einem Text von Walter M. Diggelmann («Schweizer Tabus, Schweizer Sünden») über die «guten» und die «schlechten» Ausländer in der Schweiz und entdeckt in der Quellenangabe, dass der Text bereits 1974 erstmals publiziert wurde. Ein Auszug: «Es ist auch nicht wahr, dass wir die Ausländer nicht mögen. Wir bestimmen einfach, wer ein Ausländer ist und wer nicht. Der Schah von Persien zum Beispiel ist kein Ausländer. Darum kann er in St. Moritz oder in Gstaad getrost seine politischen Empfänge arrangieren und wichtige Waffengeschäfte gegen Ölgeschäfte abwickeln. Der belgische Marxist und Wissenschaftler Ernest Mandel jedoch ist ein Ausländer, und er darf bei uns das Maul nur in Restaurants auftun, einerseits um teure Steaks zu bestellen, andererseits um sie zu essen und drittens um nach der Rechnung zu fragen. Ansonsten hat er zu schweigen.»

Herausgegeben von Klara Obermüller bei Nagel & Kimche mit Texten von Peter Bichsel, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Friedrich Glauser, Jeremias Gotthelf, Thomas Hürlimann, Meinrad Inglin, Hanna Johansen, Gottfried Keller, Hugo Loetscher, Niklaus Meienberg, Adolf Muschg, Paul Nizon, Carl Spitteler, Jean Rudolf von Salis u.a.