Mutter werden verringert Invalidität um 97%

Die Neue Zuger Zeitung berichtet über eine Frau mit einer schweren Panik-störung, der die IV-Rente gestrichen wurde, weil sie Mutter geworden ist und dementsprechend in ihrer Hauptätigkeit als «Hausfrau und Mutter» nur zu 3 Prozent eingeschränkt sei.

Die betroffene Frau hatte ihre volle IV-Rente ursprünglich völlig rechtmässig aufgrund von schweren Panikattacken zugesprochen bekommen, die sie daran hindern, das Haus zu verlassen. An der Erkrankung hat sich seither nichts geändert.

Eine Hausfrau und Mutter, die nicht alleine einkaufen, zu Elternsprechtagen, u.s.w. gehen kann, als zu 97% «nicht behindert» einzustufen – dazu gehört schon eine beachtliche Portion Ignoranz. Ohne unterstützende Hilfe von aussen kann sie ihr Leben mit zwei Kleinkindern wahrscheinlich kaum bewältigen.