Streichung der Rente alleine aufgrund von Videobildern ist unzulässig

«Das Versicherungsgericht hält in seinem Urteil vom 6. Januar 2010 fest, dass sich die IV-Stelle zwingend auf eine ärztliche Untersuchung stützen muss, wenn sie den Invaliditätsgrad eines IV-Bezügers neu bemisst. Eine Überwachung durch Privatdetektive – was seit 2008 im öffentlichen Raum gesetzlich erlaubt ist – dürfe stets nur die Grundlage für eine weitere Überprüfung bilden. Die IV-Stelle darf also aufgrund von Überwachungsberichten oder Videobildern keine Rente herabsetzen oder aufheben.»