Rechtsgutachten besagt: Schweizer IV-Verfahren verstösst gegen EMRK

Wer in der Schweiz eine IV-Rente beantrage, erhalte kein faires Verfahren, sagt der renommierte Staatsrechtsprofessor Jörg Paul Müller. Im Zentrum der Kritik stehen die Medizinischen Abklärungsstellen (MEDAS), welche Gutachten für die IV erstellen.

Der Zürcher Rechtsanwalt Philip Stolkin, Auftraggeber des Rechtsgutachtens Müller, sagt gegenüber 10vor10: «Das sind wirtschaftlich abhängige Gutachter und trotzdem verhält sich die Rechtssprechung so, als wären diese völlig unabhängig. Wie bei jedem Parteigutachten besteht die Gefahr, dass diese das Ermessen zugunsten des Auftraggebers ausüben.»

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Das Rechtsgutachten (als pdf downloadbar)

Auch verschiedene Behindertenorganisationen äusserten sich kürzlich in einem gemeinsamen Positionspapier kritisch über die von der IV bezahlten Gutachten.

Ein Gedanke zu „Rechtsgutachten besagt: Schweizer IV-Verfahren verstösst gegen EMRK

  1. die3 sogenannten medas stellen erstellen gutachten gegen geschädigte ,dies im auftrag der IV und versicherungen .Es ist klar dass die gutachten immer zugunsten der auftraggeber ausfallen .Dies ist bewusst so gewollt ! Es schleckt keine geis weg dass der auftraggeber immer ein gutachten erhällt dass manipuliert ist.So will es die IV und so wird es gemacht !Ansonsten bekommen doch die medas stellen die anders urteilen würden keine aufträge mehr.Die Gutachter die sowas im auftragsverhältnis ausführen betrügen damit geschädigte um ihre mögliche rente !!
    Dies wissen doch mitlerweile alle die sich damit befassen.

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