Das EDI unter Didier Burkhalter geht mit guten Beispiel voran

Aus der Begrüssungsrede von Didier Burkhalter bei der internationalen Konferenz «Mental Disability and Work: Breaking the Barriers» vom 18. März 2010 in Zürich:

(…)Denn die geplanten Integrationsmassnahmen können nur funktionieren, wenn Sie sich als Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber engagieren und wirklich daran glauben. Sie wissen aber, wie ich, dass sich die Mühe lohnt: für unsere jungen Leute, für die soziale Gerechtigkeit und für die langfristige Finanzierung unseres Sozialsystems. Ich bin aber nicht nur hier, um Sie zu bitten, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Ich möchte Ihnen auch sagen, was wir unsererseits tun werden: Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat als Arbeitgeber eine ganze Reihe von Massnahmen beschlossen:

  • Bei jeder Stellenbesetzung soll systematisch die Möglichkeit geprüft werden, diese bei entsprechenden Anpassungen an eine Person mit Behinderung zu vergeben.
  • Wir ermuntern die Bundesämter im Departement, bei ihren Stellen-ausschreibungen darauf hinzuweisen, dass Bewerbungen von Personen mit Behinderung willkommen sind. Dies mag banal erscheinen, ist aber in Wirklichkeit ein starkes Signal sowohl seitens des Inserenten als auch für die Bewerbenden. Die Personen, welche die Stellenausschreibung publizieren, müssen sich fragen, wie eine solche Integration im konkreten Fall dieser Stelle ablaufen kann. Dies ist der Beginn eines Mentalitätswandels. Und selbstver-ständlich werden sich Menschen mit Behinderungen angespornt fühlen, ihr Glück zu versuchen.
  • Schliesslich existiert jetzt schon ein internes finanzielles Anreiz-system: Jedem Bundesamt, das eine Person mit Behinderung einstellt, wird ein zusätzlicher Zuschuss von 10’000 Franken auf seinem Budget gewährt. Damit können die Kosten im Zusammenhang mit dieser Anstellung bestritten werden.