ABI verliert vor Gericht

Drei in Basel praktizierende Neurologen und ein Anwalt hatten dem Ärztlichen Begutachtungsinstitut Basel (ABI) vorgeworfen, von Fachärzten verfasste Teilgutachten in Schlussgutachten zu Handen von Versicherungen ohne Rücksprache zu Ungunsten der versicherten Person abgeändert zu haben.

Dagegen erhoben das ABI und dessen Geschäftsführer Anklage wegen Ehrverletzung und Widerhandlung gegen das Gesetz über den unlauteren Wettbewerb. Soweit das Gericht das Verfahren mangels rechtzeitig gestellten Strafantrags nicht einstellte, kam es zu Freisprüchen.

(Der Geschäftsführer des ABI hatte im Kassensturz bestritten, die Abänderungen der Teilgutachten ohne Rücksprache vorgenommen zu haben. Vor Gericht räumte er ein, in einem Fall das Teilgutachten im Schlussgutachten eigenmächtig abgeändert zu haben)

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