Betriebliches Gesundheitsmanagement II

Gewinnoptimierung der Firmen mittels Gesundheitsmanagement ist heute auch bei der NZZ Thema: «(…)Unternehmen, die von sich behaupten, die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu einem wichtigen Thema zu machen, gibt es dennoch. Etwa der Krankenversicherer Helsana, was sicher auch branchenbedingt erklärbar ist. Das Unternehmen mit 3000 Mitarbeitern – bis Ende 2011 will man sich von 300 trennen – hat eine eigene Gesundheitsförderungs-kommission(…)»

Weiter oben im Artikel heisst es, dass die Angst vor Arbeitsplatzverlust ein wichtiger Grund für die stark gestiegene psychische Belastung der Arbeitnehmer sei…

Merken die noch was im neoliberalen Wunderland?

Ein Gedanke zu „Betriebliches Gesundheitsmanagement II

  1. Es ist eigentlich nichts Neues, dass die Leute häufiger krank geschrieben sind, wenn es der Wirtschaft auch schlecht geht. Schlechteres Arbeitsklima und die Angst um den eigenen Arbeitsplatz belasten das Gemüt und lassen den Einzelnen anfälliger für Krankheiten (und vielleicht auch Betriebsunfälle?) werden.

    Hier fehlt es vermutlich immer noch an sachlich neutralen Studien, die einen Zusammenhang aufzeigen. Die Gesundheitskosten alleine sind nicht unbedingt ein guter Massstab, denn wer kein Geld hat (weil er arbeitslos ist), pflegt sich einfach häufiger mit den eigenen Hausmittelchen.

    Interessant wäre bei einer solchen möglichen Studie auch, wie treu bzw. loyal die Arbeitnehmenden je nach Arbeitklima sind. Sind die zu 150 % Fitten (siehe vorheriger Artikel) auch die loyaleren oder finden da nicht mehr Wechsel statt? Falls mehr Wechsel stattfinden, so meine leise Vermutung, kostet das ein Unternehmen auch wieder einiges…

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