«Herr Köppel, wieviel ehrenamtliche Arbeit leisten Sie?»

Ich hab’s ja schonmal gesagt, die Diskussionen, die die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens auslöst, finde ich höchst spannend. Und wenn Roger Köppels Voten ausnahmsweise zu ausgelassener Heiterkeit statt Stirnrunzeln führen, dann ist an der Thematik wohl wirklich etwas aussergewöhnlich.  Schade, ist das Gespräch zwischen Roger Köppel und Klaus W. Wellershoff anlässlich des Kongresses zum Grundeinkommen, (fand am 19. März in Zürich statt) nicht online. Das war sehr sehr lustig. Und erhellend. Ich würde sagen, selten gab’s soviel Einblick in die persönlichen Hintergründe von Köppel’s Weltbild.

Auch im Interview mit Alice Grinda offenbart Köppel so einiges davon («also wenn einer aus Wikipedia ein Businessmodell machen will, ist das auch gut…»)

2 Gedanken zu „«Herr Köppel, wieviel ehrenamtliche Arbeit leisten Sie?»

  1. Hast Du die Aussage gehört von wegen „Fleiss“ und „die, die arbeiten wollen“?

    Wir bringen es heute hat nicht einmal zustande, genügend Jobs für Behinderte zu schaffen, „die arbeiten wollen“… Wahrscheinlich hat er bei sich auch nur „normale“, fleissige Mitarbeiter angestellt.

  2. Gegenfrage, hast du eine Antwort auf die Frage gehört, wieviel Herr Köppel ehrenamtlich arbeitet? ;-)

    Das ganze Interview ist doch einfach nur sehr sehr lustig, weil er so komplett in seiner eigenen Köppelwelt lebt – in der Köppelwelt findet jeder, der fleissig ist, eine Arbeit – Arbeitslose, Sozialhilfebezüger… gibt’s nicht in der Köppelwelt – und von Behinderten reden wir gar nicht erst, die sind ja sowieso jenseits von Köppels Vorstellungskraft.
    Aber dass du Weltwochemitarbeitern bescheinigst „normal“ zu sein… können wir darüber nochmal reden? ;-)

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