Psychische Gesundheit fördern – aber wie?

Wie man seiner physischen Gesundheit Sorge trägt, ist allgemein bekannt: Sport, gesundes Essen, ausreichend Schlaf ect. Psychische Gesundheit hingegen wird oft als etwas wahrgenommen, was entweder – ganz selbstverständlich – da ist, oder – im Falle einer psychischen Erkrankung – dann eben nicht (mehr). Psychische Erkrankungen sind jedoch in der Regel nicht einfach «plötzlich da», sondern entwickeln sich über einen längeren Zeitraum hinweg. Dabei spielen oft berufliche und private Belastungen eine Rolle, jedoch auch die fehlende Sensibilität dafür, was man selbst eigentlich braucht, um sich psychisch wohl zu fühlen.

Das Ostschweizer Forum für psychische Gesundheit hat in einer Broschüre dazu einige Denkanstösse zusammengestellt. Hier einige (gekürzte) Auszüge:

Sich beteiligen: Menschen bauchen eine lebendige Gemeinschaft.
Sich zu beteiligen bedeutet, die Möglichkeit zu nutzen, dort Wünsche, Interessen, Ängste und Hoffnungen einzubringen, wo es um Dinge geht, die für mich von Bedeutung sind. Es gehört zu den wichtigsten Lebenserfahrungen, Teil einer Gemeinschaft zu sein und Solidarität zu erfahren.

  • Gibt es eine Gemeinschaft, einen Verein, eine Organisation, wo ich mich beteiligen will?
  • Wie mache ich den ersten Schritt in eine Gemeinschaft?
  • In welcher Gruppe fühle ich mich akzeptiert und wertgeschätzt?

Sich selbst annehmen. Nobody is perfect.
Mich selbst annehmen heisst, zu meinen Fähigkeiten stehen, sie auch benennen können und wissen, was mich zufrieden macht. Es heisst, meinen Körper und seine Signale wahrzunehmen und aus der Sicherheit meiner Körperempfindungen und Gefühle zu Entscheidungen zu kommen, die  mir gut tun. Im Wissen um meine Ressourcen gelingt es mir, auch meine Fehler und Schwächen als einen Teil von mir zu verstehen und zu akzeptieren.

  • Wo bin ich mit mir zufrieden?
  • Was macht mich zufrieden in meinen Beziehungen?
  • Was macht mich zufrieden in meinem Beruf?
  • Was ist mir heute gelungen, worüber ich mich freuen kann?

Darüber Reden. Vieles beginnt im Gespräch.
Voraussetzung für ein gelingendes Gespräch ist, dass ich mir die Zeit zum Mitteilen und Zuhören nehme. Es ist menschlich, dass ich sowohl Freuden als auch Sorgen mitteilen will. Das setzt voraus, dass jemand da ist, der mir zuhört. Jemanden überreden hat nichts mit einem Gespräch zu tun. «Ich will Dich verstehen» ist eine wesentliche Grundeinstellung für ein Gespräch, in dem der Austausch und damit Beziehung gelingen kann. Gespräche fallen bei einem gemeinsamen Spaziergang besonders leicht.

  • Wieviel Zeit habe ich mir heute genommen, um mit jemandem ein Gespräch zu führen?
  • Wenn es mir schlecht geht, wenn ich mich freue, wem kann ich das mitteilen? Wer hört mir zu?

Neues lernen. Lernen ist entdecken.
Neues zu lernen, ist eine Entdeckungsreise, die mich aus dem Alltag herausführen, mir neue Impulse ermöglichen und auch mein Selbstwertgefühl heben kann. Mit der Entscheidung, etwas Neues zu lernen, zeige ich aber auch meine Bereitschaft zur Weiterentwicklung.

  • Was will ich gerne können?
  • Was hält mich davon ab, es zu lernen?
  • Was sind meine Talente/ Fähigkeiten?
  • Wie will ich sie nutzen?
  • Welche Lernschritte haben mir in meinem bisherigen Leben sehr geholfen?

Mit Freunden in Kontakt bleiben. Freunde sind wertvoll.
Mit Freunden bin ich vertraut, wir können streiten. Intimes wird wertschätzend behandelt. Von Freunden will ich keinen Druck und dennoch bin ich da, wenn sie mich brauchen. Freunde dürfen kritisieren und ermöglichen mir, unverstellt der zu sein, der ich bin.

  • Lässt mir meine Lebensgestaltung Zeit für echte Freundschaften?
  • Gibt es eine «beste Freundin»/einen «besten Freund»?
  • Was erwarte ich von einer Freundin/einem Freund?
  • Was bin ich bereit, in eine Freundschaft einzubringen?
  • Mit wem will ich meine freie Zeit gestalten, mit wem nicht?

Um Hilfe fragen. Hilfe annehmen ist ein Akt der Stärke – nicht der Schwäche.
Es gibt Menschen, die mir helfen wollen, wenn ich mich ihnen anvertraue. Ich darf mir Hilfe holen und bin trotzdem kein Schwächling. Hilfe zu holen, heisst auch Vertrauen zu haben. In besonders belastenden Situationen ist es wichtig, bei meinen Fähigkeiten zu bleiben, Aufgaben zu delegieren und um Hilfe zu bitten. Beides erfordert Ver- und Zutrauen auch in den anderen.

  • Vertraue ich darauf, dass es Hilfe gibt, wenn ich darum bitte?
  • Kann ich akzeptieren, dass Menschen Aufgaben anders lösen, als ich es tun würde?
  • Kenne ich das Gefühl des Rückhalts, wenn ich um Hilfe bitte?

Weitere Tipps auf der Seite des Ostschweizer Forums für psychische Gesundheit oder in der PDF-Broschüre «Alles im grünen Bereich».

Die Gefühlswelt eines Mülleimers

Da schreibt man kürzlich, es wäre höchste Zeit für eine Kampagne für Prävention/gegen Stigmatisierung psychischer Krankheiten und erwähnt noch nebenbei die ohne-Dings-kein-Bums-Kampagne. Und was kriegt man postwendend? Die Zuger Sensibilisierungs-Kampagne «Psyche krank? Kein Tabu!» an deren Konzeption auch die ohne-Dings-kein-Bums-Werber mitbeteiligt waren.

Im Folgenden einige Kampagnen-Sujets (weitere hier) im vorgesehenen Anwendungsbereich, nebenstehend jeweils der zugehörige Text in Vergrösserung:

boden

plakat

bier

abfall

Psychisch kranke Menschen mit Bierdeckeln, schiefen Plakaten und dreckigen Mülleimern vergleichen. Wie originell. Und so witzig.

Mal eine ernsthafte Frage an die Werber: Was nehmt ihr eigentlich für Drogen?
Und sieht damit auch lila auf einmal echt sexy aus? (Lila ist eine der unbeliebtesten Farben überhaupt. Schon mal ein lilafarbenes Auto gesehen? Eben)

Und für die allerlustigste Version «Ich fühle mich beschissen – Bei Toiletten kann das sein. Bei Menschen auch» waren’s dann doch nicht genug Drogen oder wie? Ach ihr hättet ja schon… aber die Auftraggeber hatten Bedenken (Ich wünschte, die hätten tatsächlich Bedenken gehabt) Und jetzt heult ihr, weil ihr mit dieser orginellen Idee (Kleber auf öffentlichen Toiletten!) bestimmt zu den Werbern des Jahres gekürt worden wärt….? [Anmerkung: Die letzten Zeilen ich mir jetzt einfach mal so ausgedacht].

Wie auch immer, man hielt die Idee offenbar für umwerfend – völlig ungeachtet dessen, dass psychisch Erkrankte mit einer geballten Ladung ausschliesslich negativer Aussagen («Durchhängen», «Am Boden sein», «Tiefpunkt» «Schräg drauf sein») in Verbindung zu bringen und als Nonplusultra «Mir geht’s dreckig» auf einem Abfalleimer (Wtf?!) zu platzieren antistigmatisierungs-technisch hochgradig kontraproduktiv ist. Aber wen kümmert das schon. (Ich dachte eigentlich, Antistigmatisierung wäre die Grundaufgabe solcher Kampagnen…?)

Mal zum Vergleich: Bei der Insieme hat man das mit den «lustigen Sprüchen» immerhin einigermassen gut hingekriegt. Zwar ist «Sprung in der Schüssel» auch ein negativ konnotiertes Attribut  – und man kann wahrlich drüber diskutieren, ob das nun wirklich glücklich gewählt ist – Nichtsdestotrotz wird im Gesamtzusammenhang von Bild, Text und Darstellung ein spürbares Selbstvertrauen der Betroffenen vermittelt (Geistig behindert? So what!):

insieme

Eine geistige Behinderung ist natürlich was grundlegend anderes als eine psychische Erkrankung (Zur Erinnerung: geistige Behinderung IQ < 70; Psychische Erkankung = kein Einfluss auf den IQ) Trotzdem: Warum kann oder will man Informationen über psychische Krankheiten in der Schweiz nicht selbstbewusst und positiv kommunizieren? Dass das möglich ist, zeigte die schottische Kampagne «See me»:

boss

teen
Eine psychische Erkrankung macht nur einen Teil eines Menschen aus, nicht den ganzen Menschen. Einem Krebspatienten in der Chemo geht’s auch dreckig. Trotzdem käme man bei der Krebsliga bzw. deren Werbeagentur wohl kaum auf die Idee, Krebspatienten mit Abfall/Dreck in Verbindung zu bringen.

Warum ich eigentlich immer meckern muss? Weil es mich ärgert, wieviel im Sozialbereich als «gut gemeint» durchschlüpfen darf, obwohl es einfach schlecht gemacht, nicht zu Ende gedacht und schlussendlich kontraproduktiv ist.

Könnte bei der nächsten Kampagne psychische Krankheiten betreffend bitte drauf geachtet werden, dass endlich mal eine ordentliche Portion «positive Grundstimmung» und «Selbstwert von und für die Betroffenen» vermittelt wird? Nach dem jahrelangen Scheininvalidengeplärr (und dem damit einhergehenden Lächerlichmachen und Verleugnen psychischer Krankheiten) ist das nämlich bitter nötig. Aber für diesen gesellschaftlichen Gesamtzusammenhang hat die nötige Sensibilität hier offenbar  – einmal mehr – gefehlt.

. . . . . . . . . . . . . .

Nachtrag 20. Agust 2013: Natürlich habe ich das alles total falsch verstanden und die Idee ist «richtig kreativ» – Sagt jedenfalls die Werberselbstbeweihräucherungsplattform: «Doch weil den Menschen das Reden so schwer fällt, brauchte es die „richtige kreative Idee“: Gegenstände, die keine Scham kennen, sollen es vormachen und nennen ihre Probleme offen und ehrlich beim Namen(…)»

Ach so: Sprechende Mülleimer, die keine Scham kennen, als Vorbilder für die psychisch Kranken. Ja das macht’s natürlich viel besser.

Und dann noch bei HR Today: «Psyche krank? Kein Tabu!» sei eine «mutige Kampagne», sagte der Zuger Gesundheitsdirektor Urs Hürlimann (FDP). Die Plakataktion habe schon vor dem Start erzürnte Reaktionen ausgelöst – vor allem die Kleber an den Abfallkübeln. Das zeige, dass das Thema psychische Erkrankungen ein höchst sensibler Bereich sei.

Bitte mal eine Abfalleimer-Aktion mit Krebspatienten (oder MS, Paraplegie oder Down-Syndrom – sucht Euch was aus) durchführen und die geharnischten Reaktionen aus der Bevölkerung beobachten. Dann reden wir nochmal über «sensible Bereiche».

Let’s talk about mental health – Tipps

Die britische Kampagne Time to Change spielt bravourös auf der Medienklaviatur und bringt das Thema «psychische Gesundheit» erfrischend unverkrampft, engagiert und multimedial (u.a. über TV, Radio, und Socialmedia wie Twitter) unter die Leute. Auf der Website sind auch Tipps zusammengestellt, wie man jemanden, der unter psychischen Problemen leidet, unterstützen kann.

mentalhealth

Tips on how to talk to someone about their mental health

You don’t need to be an expert on mental health to talk about it. There are lots of simple, everyday ways you can support someone who has a mental health problem. Small things can make a big difference – like being there to listen, keeping in touch and reminding the other person that you care

Take the lead: If you know someone has been unwell, don’t be afraid to ask how they are. They might want to talk about it, they might not. But just letting them know they don’t have to avoid the issue with you is important.

Avoid clichés: Phrases like ‘Cheer up’, ‘I’m sure it’ll pass’ and ‘Pull yourself together’ definitely won’t help the conversation! Being open minded, non-judgemental and listening will.

Think about body language: Try to be relaxed and open – a gaping mouth, regular clock watching or looking uncomfortable won’t go unnoticed.

Ask how you can help: People will want support at different times in different ways, so ask how you can help.

Don’t just talk about mental health: Keep in mind that having a mental health problem is just one part of the person. People don’t want to be defined by their mental health problem so keep talking about the things you always talked about. Just spending time with the person lets them know you care and can help you understand what they’re going through.

Don’t avoid the issue: If someone comes to you to talk, don’t brush it off because this can be a hard step to take. Acknowledge their illness and let them know that you’re there for them.

Give them time: Some people might prefer a text or email rather than talking on the phone or face to face. This means they can get back to you when they feel ready. What’s important is that they know you’ll be there when they’re ready to get in touch.

Find out more: If you feel awkward or uncomfortable about the conversation, find out more about mental illness.

Let’s talk about… mental health

Dem Thema «psychische Erkrankungen» begegnete man bei der NZZ bisher gewohnheitsmässig mit einer Prise Süffisanz, sei es, dass Michael Schoenenberger zu den Reisekosten bei der IV anmerkte, dass «IV-Rentner mit einer psychischen Behinderung kein Behindertentaxi bräuchten, sondern öffentliche Verkehrsmittel benutzen könnten» (Das war zwar komplett am Thema vorbei, aber Hauptsache Seitenhieb) oder dass man den Anfang August veröffentlichten Artikel über die Obsan-Studie über psychiatrische Inanspruchnahme und Versorgungsbedarf mit «Trend zum Stadtneurotiker» übertitelte.

Da aber ebendiese Obsan-Studie aufgezeigt hatte, dass in der Schweiz fast eine halbe Million Menschen in psychiatrischer Behandlung sind, dämmert es offenbar langsam auch den werten Damen und Herren an der Falkenstrasse, dass man sich vielleicht besser mal von den süffisanten Seitenhieben verabschieden sollte, da es sich bei einer halben Million Menschen nicht mehr unbedingt um eine «kleine Randgruppe» handelt, auf deren Kosten man sich mal eben ein bisschen lustig machen kann (Nicht, dass es jemals lustig gewesen wäre).

Der am 12. August 2013 erschienene Artikel «Volkskrankheit Depression: Soziale Pille gegen den Trübsinn» ist jedenfalls… komplett süffisanzfrei – Ja, er ist sogar richtig gut (Wenn man mal vom kleinen Ausreisser mit der «Wundertherapie Botox» absieht). Bereits der Lead macht ein deutliche Ansage: «Depressionen bringen grosses Leid und kosten die Schweiz jährlich über zehn Milliarden Franken. Weil die Krankheit stark von sozialen Faktoren abhängt, ist ihre Linderung auch eine gesellschaftliche Aufgabe.»

Und er lässt die betroffene Christine Heim selbst zu Wort kommen. Eine Betroffene darf was sagen! Hurra! Und das sogar, obwohl sie eine IV-Rente aus psychischen Gründen bezieht. Zudem ist Heim Präsidentin von Equilibrium und (ehemals) Pharmazeutin und nicht etwa jemand, der in einer geschützten Werkstätte Schräubchen sortiert. (Nichts gegen geschützte Werkstätten und Schräubchen sortieren, aber dass zwischen geistiger und psychischer Behinderung ein Unterschied besteht, ist immer noch vielen Leuten nicht klar: Geistige Behinderung bedeutet, dass der IQ unter 70 liegt, eine psychische Erkrankung hat in aller Regel keinen Einfluss auf den IQ, trotzdem werden in den Medien oft «glücklich eingegliederte psychisch Kranke» portraitiert, die einer relativ anspruchslosen manuellen Tätigkeit nachgehen.)

Aber zurück zum Artikel, schon im Lead angetönt, wird im Text nochmals verdeutlicht: «Das beste Antidepressivum und die kompetenteste Therapeutin allein können Depressionen nicht aus der Welt schaffen: Immer ist das soziale Umfeld am Ausbrechen der Krankheit und damit auch an der Heilung beteiligt.»

Und Alfred Künzler vom Netzwerk psychische Gesundheit plädiert für ein gesellschaftliches Umdenken: «Jeder müsse lernen, mit Konflikten und Misserfolgen konstruktiv umzugehen, das individuelle soziale Umfeld bewusster zu pflegen und die eigenen Kräften haushälterisch einzuteilen. Die Krankheit müsse entstigmatisiert werden; weil sie häufig mit sozial aufgeladenen Schlüsselereignissen wie Job- oder Partnerverlust verknüpft sei, sollten solche Lebensereignisse, die in jeder Biografie vorkommen könnten, normalisiert werden. «Bei diesen Ereignissen ist es normal, sich belastet zu fühlen; und es ist Ausdruck von verantwortungsvollem Umgang mit sich selber und nicht von Schwäche, dafür Hilfe in Anspruch zu nehmen.» Weiter wünscht sich Künzler, dass die Grundlagen der menschlichen Psyche «in den Schulstoff integriert» und die Pflege der psychischen Gesundheit so selbstverständlich werde wie die Pflege der körperlichen «beim Sport oder beim täglichen Zähneputzen».

(Das mit dem Zähneputzen… das kennen wir doch von irgendwoher…)

Die NZZ liess es aber nicht dabei bewenden, sondern doppelte am Tag darauf nochmal nach mit «Burnout und Depressionen: Manager sind auch nur Menschen». Der Artikel liest sich zwar zu weiten Teilen wie eine etwas spät nachgereichte und unzureichend getarnte Analyse der Hintergründe zum Suizid vom Swisscom CEO Carsten Schloter. Zeigt aber vielleicht gerade deshalb auch auf, dass Menschen eben so einzigartig nun doch wieder nicht sind und viele mit ähnlichen Problematiken zu kämpfen haben.

Patrik Müller hatte zur öffentlichen Debatte über den Suizid von Carsten Schloter bereits am 3. August 2013 in der Schweiz am Sonntag gesagt: «Die Debatte sagt einiges aus über unsere Gesellschaft. Ganz offensichtlich besteht Diskussionsbedarf – wir wollen reden über die Grenzen, die wir bisweilen erreichen, über die Leistungsgesellschaft und ihre Folgen auch fürs private Leben. (…)
Die kollektive Auseinandersetzung ist aber auch eine Flucht: Es ist in unserer Mediengesellschaft einfach, mit Freunden und Kollegen anhand von öffentlichen Schicksalen zu diskutieren. Einfacher, als über eigene Probleme und über Probleme nahestehender Menschen zu reden.»

Siehe auch: Let’s Talk about mental health – Tipps